Für mich macht die Qualität einer Behandlung nicht die Anzahl der Techniken aus, die man gelernt hat- auch wenn diese manchmal hilfreich sind.
Ich möchte mich vorallem sicher fühlen.
Sicherheit und Vertrauen entsteht auf vielfältige Weise.
Ich werde gerne berührt, wenn ich von entspannten Händen berührt werde, das Gefühl habe, jemand mag mich so, wie ich bin - ohne mich verändern,"reparieren" oder optimieren zu wollen, so gut es
auch gemeint ist.
Und wenn ich eine Offenheit und unaufdringliche Neugierde spüre, mich zu berühren.
Wenn ich willkommen bin, mit allem, was gerade da ist.
Durch kurze Sequenzen zur Selbstwahrnehmung kannst du ein Gefühl dafür bekommen wie deine eigene innere und äußere Haltung ist. Dafür, wie das Gegenüber berührt werden möchte. Mit entspanntem,
achtsamem Kontakt und Präsenz in die Berührung zu gehen. Und die Wahrnehmung dafür zu erweitern, was der andere Mensch gerade braucht.
Es ist wundervoll in die konkrete Berührung zu gehen und trotzdem nichts " tun" zu müssen. So, dass es dich als Behandlerin nicht anstrengt, dir keine Kraft nimmt oder dich müde macht – sondern
im Gegenteil: dass es wie ein Spaziergang wird.
Du bewegst dich neugierig und offen – diesmal eben nicht mit den Füßen, sondern deine Hände gehen in Bewegung und Berührung. Und die Augen und alle Sinne entdecken, genießen.